Sicherheit für Verbraucher
Zum Schutz von Verbrauchern müssen Lebensmittel frei von Kontaminierungen jeder Art sein. Um zu verhindern, dass Lebensmittelprodukte mit Fremdpartikeln ausgeliefert werden, sind in den Betrieben bei Lebensmitteltransport oder Lebensmittelzubereitung Detektoren installiert, die Partikel erkennen, die aus der Produktionsumgebung wie z. B. von Mischern, Rührern, Schneidern und Knetern oder auch vom Transportsystem stammen können. Bei einer Identifizierung wird der entsprechende Artikel aussortiert. Aufgrund von Kostensenkungspotenzialen und besserer Energieeffizienz finden zunehmend auch Kunststoffformteile Eingang in die Lebensmittelindustrie. Um potenzielle Kunststoffrückstände mit den bestehenden Metalldetektor-Sicherheitssystemen eindeutig erkennen und selektieren zu können (Abb. 1), bietet Ticona jetzt drei neue, speziell für diesen Einsatzbereich zugeschnittene metalldetektierbare Typen (MD-Kunststofftypen) an: Hostaform® C 9021 MD, Vectra® E550i MD und GUR® 4150 MD.
Breites Portfolio mit unterschiedlichen Stärken
Die sehr unterschiedlichen Ticona-Kunststoffe decken Anwendungen vom Schockfrosten bis zum Einsatz bei Temperaturen von 300 °C ab. Sie sind gemäß der Vorschriften der zuständigen amerikanischen und europäischen Behörden, darunter die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) oder das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Alle Produkte zeichnen sich außerdem durch chemische Beständigkeit aus. Ultrahochmolekulares GUR besticht dabei zusätzlich durch sehr hohe Abriebfestigkeit und (Kerb-)Schlagzähigkeit sowie eine ausgezeichnete Beständigkeit über einen breiten Temperaturbereich. Flüssigkristallines Vectra punktet hingegen vor allem mit Reißfestigkeit und sehr hohem E-Modul, das Polyacetalcopolymer Hostaform mit sehr guten Gleit-Reib-Eigenschaften – auch in Kombination mit Metallen.
Vorteile metalldetektierbarer Kunststoffformteile in der Lebensmittelindustrie
Mit den drei neuen „metalldetektierbaren“ Kunststoffen, können auch die Vorteile dieses Werkstoffs, die Herstellung kostengünstiger und leichter Bauteile, in weiteren Anwendungen für die Lebensmittelindustrie genutzt werden. Im Produktionsbetrieb lassen sich häufig durch den Kunststoffeinsatz zusätzlich Kosteneinsparungen durch einen geringeren Energieverbrauch erzielen. Im Vergleich zu Metallen/Edelstahl führen Polymerbauteile zudem zu deutlich geringeren Geräuschemissionen. Kunststoffe von Ticona kommen unter anderem als Gleitschienen (GUR) und Förderketten (POM) bei Transportbändern oder als Back- und Käseformen, Backbleche und Souffléformen zum Einsatz (LCP).
Weitere Informationen:
www.ticona.de
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